Das Leben in Frankreich, es ist anders.

Das Leben in Frankreich, es ist anders.

In den vergangenen zwei Wochen führte ich das Leben eines französischen Schülers. Ich war im Sprachaufenthalt in Dijon, wohnte bei einer Gastfamilie. Täglich besuchte ich die Sprachschule, lernte die französische Kultur  kennen und wurde in den Tagesablauf einer fremden Familie integriert. Eine völlig neue Erfahrung für mich.

Ich besass Grundkenntnisse im Französisch, wie man das Passé Composé bildet, Verben konjugiert, etc. aber ich konnte mich schlecht auf Französisch unterhalten. Da man aber gezwungen war Französisch zu sprechen, fiel es mir bereits ab dem zweiten Tag wesentlich einfacher mich in Worte zu fassen.

obligatorisches Touristen Foto vor der Kirche Notre Dame

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Das Aus von Google-Authorship

Seit Wochen wurde darüber gemunkelt, ob Google-Authorship bald eingestellt wird. Der Grund für die Gerüchte lieferte Google selbst, denn innert wenigen Monaten konnte man beobachten, wie Google die Sichtbarkeit vom Authorship in den Suchergebnissen nach und nach reduzierte.

Mit der Begründung, die Darstellung der Suchergebnisse benutzerfreundlicher zu gestalten, wurden Mitte Juni 2014 erst die Autoren-Bilder entfernt. Am 28. August 2014 folgte aber dann ziemlich abrupt das definitive Aus dieser Funktion.

Um den Gedanken hinter Google-Authorship zu verstehen, muss man wissen, was das Ganze mit dem Author-Rank auf sich hat.

 

Was ist Author Rank?

Author Rank schreibt einem Autor aufgrund der Qualität seiner Artikel und seiner Kompetenz einen „Expertenstatus“ zu.

Ein Experte verfügt über besonderes Wissen in bestimmten Fachgebieten und erhält von Google für seine Artikel besondere Relevanz bei den Suchergebnissen.

 

Was war Google-Authorship?

Google Authorship mit Foto

Beispiel Google Authorship mit Bild und Autoreninformation

Die Absicht hinter Authorship war es die Suchergebnisse mit den Informationen ihrer Urheber zu deklarieren. Dabei konnten Autoren in nur zwei Schritten einen Artikel als ihren eignen auszeichnen und dieser erschien unter den Google-Suchergebnissen mit einem Foto und kurzen Informationen des Autors. Dazu waren ein entsprechender Code auf der Webseite und eine Verlinkung auf dem eigenen Google+ Account notwendig.

 

Was waren die Gründe für das Aus?

  • Es wurde von den Suchenden zu wenig beachtet.
  • Zu wenige Autoren haben sich beteiligt.
  • Viele Autoren hatten überhaupt kein Google+ Profil.
  • Fehlerhafte Verknüpfungen der Artikel mit dem Google+ Profil.

 

Schwierigkeiten seitens Google

Um den Authorrank zu pushen, fing Google irgendwann an relevante Autoren-Beiträge automatisch mit den Autoren-Informationen zu verknüpfen. Dadurch tauchten aber auch nicht authentische Autoren auf. Das prominenteste Beispiel ist die Ersichtlichkeit der Beiträge von einem Mitarbeiter der New York Times, der schon seit fast 30 Jahren gestorben war.

 

Author Rank bleibt weiterhin als Faktor bestehen

Auch wenn Google mit dem Aus von Google Authorship die Autoren-Informationen bei den Suchergebnissen nicht mehr anzeigt, ist dies NICHT das Ende vom Author Rank.

Einen soliden Author Rank sollte man deshalb weiterhin aufbauen, indem man:

    • regelmässig, qualitativ hochwertigen und relevanten Content schreibt.
    • Beliebtheit bei Besuchern erreicht (Blog-Comments, Youtube-Subscriber etc.).
    • den Content so einzigartig gestaltet, das dieser freiwillig von anderen geteilt wird.
    • sein Google+ Profil auf ein Themengebiet ausrichtet und entsprechende Posts erstellt.

Da die Verknüpfung mit Google-Authorship einen Eingriff in die Programmierung durch die Autoren erforderte, ist von nun an dieser technische Druck weg. Jetzt können die Autoren sich mehr auf den Inhalt und der Qualität ihrer Beiträge fokussieren.

Mit dem Aus von Google-Authorship hat Google wieder einmal ein Experiment eingestellt, welches nicht funktionieren wollte.

 

Quellenhinweise:

https://plus.google.com/+JohnMueller/posts/HZf3KDP1Dm8

http://searchengineland.com/google-authorship-dead-author-rank-202254

Google AdWords Änderungen

Das Einschliessen von nahen Varianten wird automatisiert

Durch Google im AdWords-Blog angekündigt, wird gegen Ende September das Einschliessen von nahen Varianten standardisiert. Bisher konnte man als Werbetreibender noch selbst darüber entscheiden, ob diese Funktion im AdWords-Konto aktiviert, oder eben deaktiviert werden soll.

adwords-keyword-übereinstimmung

Noch kann man das Einschliessen von nahen Varianten deaktivieren


Was sind nahe Varianten?
Gemäss Definition von Google, fallen folgende Wort-Formen unter nahe Varianten:

  • Wortstammvariationen
  • Abkürzungen
  • Akronyme
  • Singular und Plural
  • Fehlschreibungen (inkl. Schreibweisen mit Akzentzeichen)

Das bedeutet, dass unabhängig vom Keyword-Typ, auch Anzeigenschaltungen ausgelöst werden, wenn die Suchanfrage nicht exakt mit dem eingebuchten Keyword übereinstimmt.

Vorteil: geringerer Aufwand bei der Keyword-Evaluation und höherer Abdeckung
Bevor es die Option für das Einschliessen von nahen Varianten gab, musste man in seinem Keyword-Universum, je nach Keyword-Option, all die verschiedenen Keyword-Varianten berücksichtigen. Durch die dazumal neu eingeführte Funktion, wurde der Werbetreibende stark entlastet.

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