Google AdWords Änderungen

Das Einschliessen von nahen Varianten wird automatisiert

Durch Google im AdWords-Blog angekündigt, wird gegen Ende September das Einschliessen von nahen Varianten standardisiert. Bisher konnte man als Werbetreibender noch selbst darüber entscheiden, ob diese Funktion im AdWords-Konto aktiviert, oder eben deaktiviert werden soll.

adwords-keyword-übereinstimmung

Noch kann man das Einschliessen von nahen Varianten deaktivieren


Was sind nahe Varianten?
Gemäss Definition von Google, fallen folgende Wort-Formen unter nahe Varianten:

  • Wortstammvariationen
  • Abkürzungen
  • Akronyme
  • Singular und Plural
  • Fehlschreibungen (inkl. Schreibweisen mit Akzentzeichen)

Das bedeutet, dass unabhängig vom Keyword-Typ, auch Anzeigenschaltungen ausgelöst werden, wenn die Suchanfrage nicht exakt mit dem eingebuchten Keyword übereinstimmt.

Vorteil: geringerer Aufwand bei der Keyword-Evaluation und höherer Abdeckung
Bevor es die Option für das Einschliessen von nahen Varianten gab, musste man in seinem Keyword-Universum, je nach Keyword-Option, all die verschiedenen Keyword-Varianten berücksichtigen. Durch die dazumal neu eingeführte Funktion, wurde der Werbetreibende stark entlastet.

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Warum ein Update von TYPO3 Sinn macht…

Die technischen Anforderungen an Websites und deren Content Management Systemen nehmen täglich zu. Damit die Seite reibungslos funktionieren kann, die Performance auf einem hohen Level bleibt und Sicherheitslücken dauerhaft geschlossen werden können, sind Updates unverzichtbar. Dies ist bei unserem Lieblings-CMS TYPO3 nicht anders.

Wie sehe ich, welche Version ich verwende?

Wenn Sie im Backend eingeloggt sind, sehen Sie die verwendete TYPO3 Version im Browsertitel hinter dem Namen der Installation. Wenn dort z. B. [TYPO3 CMS 6.1.10] steht, haben Sie die Version 6.1. Falls Sie eine Version verwenden, die tiefer als 6.2 ist, ist jetzt der richtige Zeitpunkt ein Update durchzuführen.

Welche Risiken gehe ich ein, wenn ich auf ein Update verzichte?

Da der Support für alte TYPO3 Versionen ausläuft, lassen sich ab einem bestimmten Zeitpunkt Sicherheitslücken nicht mehr schliessen. Das System, d. h. die Website wird also zwangsläufig sehr unsicher. Je nachdem wie schwer die Sicherheitslücken sind, kann dies der Verlust der Website oder sogar des kompletten Servers nach sich ziehen.

Warum soll ich ein Update machen? Die Seite läuft doch!

Eine Website lässt sich mit einem Auto vergleichen: Regelmässig ist ein Ölwechsel fällig. Klar fährt das Auto weiter, wenn die Servicelampe blinkt. Für wie lange?

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Entwicklung von Websites im Ausland, vom Fluch zum Segen

Regelmässig flattern attraktive Angebote von ausländischen Anbietern für die Website-Produktion ins Haus. Bevor man sich auf ein solches Angebot einlässt, ist es gut zu wissen, ob es sich lohnt darauf einzugehen, was zu beachten ist und wo die Stolpersteine liegen.

Die Angebote der ausländischen Anbieter sind diversifiziert: Einige erstellen anhand Photoshop-Dateien fertige HTML/CSS Templates, so dass man lediglich noch die dynamischen Elemente zu integrieren braucht. Andere haben sich auf komplette Web-Projekte spezialisiert und stellen ganze Entwickler-Teams zur Verfügung.

Die Vorteile der Auftragsvergabe an eine Firma im Ausland liegen auf der Hand: Die Produktion ist günstiger, die Ressourcen sind freier skalierbar. Trotzdem sind die Nachteile zu beachten: Oft wird die Aufgabe wegen der unterschiedlichen Sprachkenntnisse und Qualitätsauffassungen nicht gleich verstanden und interpretiert. Da die meisten Outsourcing Projekte in Englischer Sprache abgewickelt werden, führen die ungleichen Sprachkenntnisse oft zu Missverständissen bei der Interpretation der Aufgabe. Rückfragen sind, z.B. wegen der Zeitverschiebung nicht einfach, der direkte Kontakt zu den Entwicklern ist selten möglich und nach Projektabschluss häufig unmöglich. So endet ein Projekt für unerfahrene Unternehmen öfter mal im Fiasko. Wer nicht über Erfahrung in der Definition von Anforderungen, im Change Management sowie in der Beurteilung des Resultats verfügt, sollte besser die Finger davon lassen.

Die Vergabe eines Projekts an einen Partner im Ausland erfordert eine starke Projektleitung: Die «Mitarbeiter» im Ausland müssen eng geführt werden. Für kleinere Projekte ist die regelmässige Abstimmung via Telefon oder Mail ausreichend, bei grösseren Projekten erhöht sich der Projektleiter-Aufwand exponentiell. Nicht selten sind sogar persönliche Meetings vor Ort notwendig.

Ein überschaubares Projekt wie eine Landingpage kann ohne grosses Risiko im Ausland produziert werden. Mit zunehmender Komplexität steigt jedoch das Risiko, dass man sich im Projektverlauf aufgrund der oben genannten Faktoren vom eigentlichen Ziel entfernt oder dass – für uns selbstverständliche – Anforderungen anders umgesetzt werden als erwartet und das Projekt im Frust endet.

Vor der Vergabe eines Projekts ins Ausland, sind unter anderem die unten aufgeführten Punkte zu prüfen, um den grossen Ärger zu vermeiden:

  • Wie wichtig ist die Kommunikation in Deutscher Sprache?
  • Ist die direkte Zusammenarbeit mit den Programmierern erforderlich oder ist der Kontakt zum Projektleiter des Auftragnehmers ausreichend?
  • Kann das Projekt detailliert genug in der Sprache des Entwicklers spezifiziert werden?
  • Ist man bereit, sich dem Entwicklungsprozess des Partners unter zu ordnen?
  • Wird das Endprodukt weiterentwickelt und von wem?

Die Zusammenarbeit mit einem Dienstleister im Ausland wird sich erst im Laufe der Zeit auszahlen. Darum empfiehlt es sich, Schritt für Schritt vorzugehen, um Vertrauen und Erfahrung zu gewinnen. Durch die Annäherung des Qualitäts- und Technologiebewusstseins formt sich mit der Zeit eine solide Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Wer auf die Schnelle ein Projekt im Ausland in Auftrag geben will, fährt zum Schluss günstiger, wenn er es mit einem lokalen Partner realisiert.