Ruinöse AdWords Klickkosten

 

Handschellen

Im Artikel «Google ist stets einen Klick voraus» vom 31.07.15 verdeutlicht die NZZ die Abhängigkeit der Online Reiseportale von Google AdWords.

Für die Mehrzahl der Website- und Shop-Betreiber ist Google die wichtigste Quelle für die Neukunden-Akquisition. Da immer mehr Unternehmen AdWords nutzen, treiben sie die Preise in die Höhe. «Allein im Reisemarkt haben sich die Klickpreise in den letzten zwei bis drei Jahren bis zu verdreifacht», so ein Marktteilnehmer im NZZ Artikel.

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Affinity Photo, der mögliche Photoshop-Killer?

 

Dotpulse wechselt von Adobe Photoshop zu Affinity Photo aus dem Hause Serif (www.serif.com). Gründe, Adobe langsam den Rücken zu kehren gibt es genügend. Die drei wichtigsten für unseren Entschluss waren folgende: anders als Photoshop wird Affinity Photo als Dauerlizenz vertrieben, ist benutzer-zentriert konzipiert , enthält eine ebenso umfassende Feature-Palette und ist dabei erst noch um ein vielfaches günstiger. Grund genug für uns, sich nach einer geeigneten Photoshop-Alternative umzuschauen. Aber keine Angst, wir werden weiterhin Photoshop Files öffnen und bearbeiten können. Ganz abgewendet von Adobe haben wir uns nicht.

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Up to date

 

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Zu meiner Person: ich bin 18. Jahre alt, mittlerweile im 4. Lehrjahr als Mediamatiker und aktiver Nutzer diverser sozialen Dienste. In meiner Freizeit fotografiere ich leidenschaftlich gerne und betreibe Krafttraining.
Ob ich ein soziales Netzwerk nutze hängt davon ab ob es auf dem Handy funktioniert oder nicht. Ich brauche soziale Medien beinahe nur zum Zeitvertreib, sei es in öffentlichen Verkehrsmitteln oder beim Warten auf Freunde.

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Google veröffentlicht den Panda-Update 4.2

Die Schraube wird weiter angezogen

Eingeweihte verfolgen seit Jahren mit Argusaugen, ob Google Veränderungen am Algorithmus vornimmt und welche Auswirkungen diese haben. Solche Veränderungen können die mühevolle und aufwändige Arbeit an einer Website für bessere Einblendpositionen zunichte machen. Einschlägige Blogs informieren immer wieder über die entsprechenden Auswirkungen. Jetzt ist wieder eine solche Veränderung im Gang.

Ein Blick zurück

Es muss vermutet werden, dass Google schon in frühen Jahren begonnen hat, den Algorithmus immer wieder mal zu ändern. Das wurde in der Regel nicht kommuniziert. Dies änderte sich im Februar 2011 mit der Veröffentlichung des ersten Panda-Updates. Zwar blieben die Details relativ vage, immerhin wurde die Änderung des Algorithmus und die Begründung dafür kommuniziert.

Google kommunizierte, dass sich das erste Panda-Update hauptsächlich gegen Content-Farmen richtete. Als Content-Farmen werden Websites bezeichnet, deren Betreiber suchmaschinenoptimierte Inhalte erstellen mit dem alleinigen Ziel, Traffic zu generieren, um damit zu verdienen. Mit den folgenden Updates wurden immer mehr Websites zurückgestuft, welche bei der Optimierung die Qualität der eigentlichen Inhalte vernachlässigten. Oder anders ausgedrückt: hochwertige originäre Inhalte bekommen immer mehr Gewicht. Dies hätte die Branche eigentlich nicht überraschen sollen.

Neue Vorgehensweise beim Panda Update 4.2

Google hatte in der Vergangenheit immer wieder und unmissverständlich auf die Bedeutung von qualitativ hochwertigen Inhalten hingewiesen. Seit Februar 2011 sind mittlerweile dreissig mehr oder weniger grosse Panda-Anpassungen vorgenommen worden. Alle Updates zeigen in die gleiche Richtung: Keyword-Dichte und viele Links haben eine immer geringere Bedeutung. Im Gegensatz zu früheren Updates sind beim Update 4.2 zusätzliche wichtige Änderungen feststellbar:

  • Der Rollout des überarbeiteten Algorithmus erfolgt über einen sehr langen Zeitraum, der bis zu 18 Monate dauern soll. Mit anderen Worten: Veränderungen sind jeweils minim, erfolgen jedoch kontinuierlich und sind deshalb nur über einen längeren Zeitraum feststellbar und nicht mehr so eindeutig einzuordnen.
  • Für die Bestimmung der Qualität wird neu die ganze Website betrachtet. Es genügt also nicht mehr, nur einzelne Seiten mit guten Rankings zu optimieren.
  • Bei Websites mit ähnlichen Inhalten, wird diejenige mit höherem lokalen Bezug bevorzugt. Das Resultat einer Suchanfrage welche in Winterthur erfolgt, wird sich also in Zukunft noch stärker von einer identischen Suchanfrage unterscheiden, welche in Aarau getätigt wurde.

Was sind die Konsequenzen für Websitebetreiber?

Es kann nur eine Antwort geben: die Textqualität muss noch stärker beachtet werden. Sie darf sich nicht mehr nur auf einzelne wichtige Seiten beschränken sondern muss die ganze Website im Fokus haben.
Für diejenigen, die ihre eigenen Inhalte überprüfen wollen, hier die wichtigsten Anforderungen, wie sie dotpulse ihren Kunden empfiehlt.

Worauf es ankommt:

  • Inhalte haben einen hohen Informationsgehalt.
  • Inhalte sollten konsequent auf die Userbedürfnisse ausgerichtet sein.
  • Texte sind gut verständlich verfasst.
  • Texte sind sorgfältig erstellt (keine Rechtschreibefehler).
  • Keine Plagiate.
  • Inhalte müsse sich unterscheiden – auch auf der eigenen Website. Gleiche Texte für ähnliche Produkte sollten vermieden werden.
  • Texte aus anderen Quellen sind als Zitate gekennzeichnet und haben eine Quellenangabe.
  • Zwischentitel und Absätze machen Texte lesefreundlich.

Diese Aufzählung ist weder abschliessend noch wurde sie als Richtlinie von Google veröffentlicht oder genehmigt. dotpulse beobachtet seit langem, dass es sich lohnt diese Regeln zu befolgen.

Ist das alles?

Die oben aufgeführten Punkte betreffend nur die Textqualität. Diese und rund fünfzig weitere Kriterien, welche auch Technik, Bildqualität, interne und externe Verlinkung, Ladezeit und andere Aspekte betreffen, werden von dotpulse im Rahmen einer Websiteanalyse kontrolliert und detailliert bewertet. Damit stellen wir sicher, dass die Qualität einer Website umfassend beurteilt wird und unsere Kunden von unliebsamen Überraschungen verschont bleiben.

Weitere Auskünfte:

Walter Heckendorn, Head Digital Marketing
Imre Sinka, Partner