Wie du mir – so ich dir.

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Ein kleines Schmankerl aus der Welt der Webagenturen.

Es geht hier nicht darum um Krokodilstränen zu vergiessen wegen eines nicht erhaltetenen Zuschlags in einer Offertrunde – na ja, vielleicht ein bisschen doch.

Wir erhielten eine Anfrage eines Ferienorts in der Schweiz, um das Redesign der Website zu offerieren. In der Anfrage wird betont, dass es um qualitativ höchte Ansprüche geht und das Auswahlverfahren von einem Spezialisten-Team mit grossem Know How in der  Mobile-Welt und Tourismus geleitet wird.

Der Auftrag reizt, die Ansprüche gefallen und so werden intern einige konzeptionelle Überlegungen gemacht um eine möglichst aussagekräftige Offerte abliefern zu können.

Irgendwann bekamen wir den Feedback – mit dem schlagenden Argument, wir seien zu teuer. Es gehört zum Leben der Webagentur, dass es Absagen geben kann. Und es gehört dazu, dass man von Zeit zu Zeit einen Auftrag falsch interpretiert. (siehe Beitrag von Peter Felser im persönlich 06/2013 ).

Mittlerweile ist das Redesign der Tourismusdestination in den Schweizer Alpen online. Natürlich haben wir die Seite gleich kritisch begutachtet und haben von den qualitativ höchsten Ansprüchen nicht sehr viel vorgefunden. Schade eigentlich. Und wenn man dann noch nachforscht, wer für die Seite verantwortlich zeichnet, findet man eine österreichische Webagentur.

Nun, da muss ich mich ja nicht schämen, dass ich letztes Jahr Skiferien in einem coolen Familienhotel im Tirol gemacht habe und es jetzt wärmstens empfehlen kann.
http://www.hotelalpenrose.at/