Die Abhängigkeit von Google führt in die Sackgasse.

 

In den Köpfen der Marketer sind die Begriffe Suchmaschinenmarketing und Suchmaschinenoptimierung fest mit Google verbunden. Eine Fehleinschätzung, die so schnell wie möglich behoben werden muss.

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Für Anbieter von Produkten und Dienstleistungen ist zunehmend schwierig bis unmöglich, bei der Suche mit populären, generischen Keywords in den Google Suchresultaten auf den vorderen Plätzen sichtbar zu sein. Google besetzt diese Plätze für eigene Listen, verkauft sie via AdWords und vergibt sie an Plattformen mit Auflistungen und Bewertungen.

So zum Beispiel bei der Suche nach «italienische Restaurants Zürich»: Die erste Seite enthält eine Auflistung von Restaurants mit Google Bewertungen, Empfehlungen von Plattformen wie Tripadvisor oder ZüriTipp. Einzelne Restaurants sind, noch, in den organischen Suchresultaten aufgeführt, doch bezahlen die meisten für die Sichtbarkeit auf Seite eins (AdWords).

Wie erreicht der Besitzer Aufmerksamkeit für sein italienisches Restaurant, ohne Google dafür zu bezahlen? Er sorgt dafür, dass sein Restaurant im Social Web ins Gespräch kommt und so vorne in den Bewertungsplattformen zu sehen ist. Um dies zu erreichen, setzt sich der Wirt mit den Bedürfnissen, Vorlieben und Interessen seiner Kunden auseinander, evaluiert Soziale Plattformen auf denen sie sich aufhalten und geht dort die evaluierten Themen ein:

  • In seinem YouTube Channel veröffentlicht er Videos zur Zubereitung seiner Rezepte
  • auf Facebook publiziert er Menü Highlights, saisonale Zutaten und Weine
  • auf Pinterest veröffentlicht er Fotos mit inszenierten Tellern.
  • Und selbstverständlich verlinkt er all diese Plattformen mit seiner Website. Besuchern die seine Website aufgerufen haben, macht er mit Remarketing weiterhin auf seine Angebote aufmerksam.


Soziale Medien eröffnen neue Kommunikationsmöglichkeiten

Dieses Zusammenspiel zwischen der Website und den Sozialen Medien eröffnet dem Wirt Möglichkeiten, die ihm Google so nicht bieten kann: Er bleibt mit seinen Kunden in Verbindung und macht sie auf aktuelle Angebote aufmerksam und hält sein Restaurant «on top of mind». So kommen seine Kunden schon gar nicht auf die Idee, in den Suchmaschinen nach Alternativen zu suchen. Tun sie es doch, stossen in den Bewertungsplattformen auf sein Restaurant, da es ausreichend Bewertungen und Kommentare erhalten hat.

Dem Wirt ist es gelungen, seine Abhängigkeit von Google zu reduzieren und durch den Ausbau seiner Sichtbarkeit im Web gleichzeitig diejenige in den Suchresultaten zu erhöhen.

Imre Sinka

dotpulse AG