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Fans vermitteln günstige Leads

Dass sich neue Fans mit gesponserten Anzeigen zu einem attraktiven Cost per Lead gewinnen lassen, macht folgendes Beispiel von dotpulse deutlich:

Für den G-Star Store Zürich galt es im letzten Jahr, auf Facebook neue Fans zu gewinnen und über ein Incentive als Neukunden zu aktivieren. Mit einem dreistelligen Budget gelang es, über 1’000 Facebook Fans zu gewinnen und für einen Einkauf in der Boutique zu aktivieren.

Anfangs Jahr wurde erneut eine Facebook Kampagne lanciert, um weitere Fans und Kunden zu gewinnen. Dabei wurden die bereits gewonnenen 1’000 Fans im Rahmen von Sponsored Ads zur Weiterempfehlung genutzt und gegen konventionelle Facebook Anzeigen getestet. Die Performance der beiden Kampagnen, die sechs Tage «on air» waren, zeigt signifikante Unterschiede:

  • Die gesponserten Anzeigen erreichten eine dreimal höhere Klickrate und eine sechsmal höhere Konversion als die konventionellen Ads
  • Über die gesponserten Anzeigen wurde ein Fan für 14 Rappen, über die konventionellen Anzeigen für CHF 1.18 gewonnen
  • Innerhalb von nur sechs Tagen wurden über 2’000 neue Fans gewonnen
  • Bis heute wurden 200 Gutschein ausgedruckt, von denen bereits 35 eingelöst worden sind

Mit den ursprünglichen 1’000 Fans des G-Star Store Zürich erreichten wir im Grossraum Zürich eine soziale Reichweite von 85’000, denn jeder Fan hat im Schnitt 85 Freunde. Ihnen blendeten wir im Schnitt fünfzehn Mal Anzeigen der Boutique ein, da festgesellt wurde, dass die Klickrate nach zehn Einblendungen abfällt.

Fans sind Akzeleratoren

Die Qualität von Fans, die über Fans gewonnen werden, ist tendenziell besser: Sie bleiben der Marke treuer als Fans, die über konventionelle Facebook Ads gewonnen werden. Weshalb?

Facebook Freunde teilen zu grossen Teilen Meinung und Geschmack miteinander. Ist einer von etwas überzeugt, vertraut ein anderer dessen Empfehlung schlicht mehr als einer konventionellen Anzeige. Unternehmen, die Facebook Werbung effizient nutzen wollen, können ihre Reichweite über eine solide Fan Base daher schon fast potenzieren. Überlegungen und Massnahmen zum Aufbau und zur Pflege einer Fan Base sind deshalb ein wichtiger Bestandteil für eine erfolgreiche Facebook Strategie.

02. March 2012 by Stephane Hoenicke
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Google Grants

Ein einzigartiges Spendenprogramm, ermöglicht über 40‘000 ausgewählten Institutionen sowie gemeinnützigen Organisationen, das kostenlose und weltweite Schalten von AdWords-Anzeigen.

Das Programm soll Nonprofit-Organisationen unterstützen, welche mit Ihrem Webseitenauftritt ihre Interessen vertreten möchten. Mithilfe von Google Grants kann so die Reichweite erhöht werden, ohne dafür auch nur einen Rappen zahlen zu müssen.

Kostenlose Anzeigenschaltung im Wert von bis zu 40.000 US-Dollar

Erst einmal im Google-Grants aufgenommen, stellt einem Google ein monatliches Schaltbudget von bis zu 10.000 US-Dollar zur Verfügung. Werden die monatlichen Schaltkosten dreimal ausgeschöpft, erhält man die Möglichkeit einen Sonderantrag zu stellen, und hat so bei Bewilligung ein Werbebudget von 40.000 US-Dollar/Monat zur Verfügung.

Der einzige Knackpunkt hierbei ist, dass eine Obergrenze von 1 US-Dollar pro Klick vorgeschrieben wird.

Pflichten für Grants Teilnehmer

Wie zu erwarten, werden von Google Regeln vorgeschrieben  wie sich die Grant-Teilnehmer verhalten müssen. So muss man sich z.B. mindestens einmal monatlich im Google AdWords Konto anmelden und die Leistung der Kampagne überprüfen. Ebenfalls müssen sämtliche E-Mail-Anfragen vom Google Team beantwortet werden.

Sollte man sich dreimal in Folge nicht anmelden resp. nicht auf die E-Mails des Google-Team antworten, so wird das Konto unverzüglich deaktiviert bzw. gelöscht.

Was braucht meine Organisation, damit ich am Programm teilnehmen kann?

Damit man im Google Grants-Programm aufgenommen wird, muss es sich bei der Institution in erster Linie um einen Non-Profit Organisation handeln. Weitere Teilnahmebedingungen sind u. a:

Weitere Informationen zu den Programmdetails findet Sie hier:  www.google.ch/grants/details.html

Wie kann ich mich bewerben?

Der Aufwand für das Einreichen des Online-Bewerbungsformulars ist gering. Hierfür müssen insbesondere folgende Angaben gemacht werden:

  • Liefern von Beispiel Auswahl an Keywords
  • Ein Textanzeige Beispiel
  • Eine Begründung, inwiefern die Organisation von der Teilnahmen am Google Grants-Programm profitieren will

Bei Fragen oder Unklarheiten zum Google Grants-Programm, beraten wir Sie gerne:
Kontakt

24. February 2012 by Martin Caduff
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dotpulse: Ausrede Funkloch war gestern

Die Morsmors-App von Dotpulse lässt niemanden mehr im Stich. Sie übermittelt Daten auch in einem Funkloch und führt so zu praktischer Kommunikation.

Zum Jahreswechsel wartete Dotpulse für ihre Kunden und Freunde mit einer Neuheit auf: Die Morse-App «morsmors» für iPhone und Android schreibt und empfängt Botschaften via Lichtimpulsen.
Mit «morsmors» kann man somit auch dann kommunizieren, wenn man mal wieder in einem Funkloch oder in einer WLAN-toten Umgebung sitzt. Die App setzt nämlich Text in Lichtimpulse über das
Kameralicht um und kann gesendete Lichtimpulse wieder in Schrift umwandeln.

Die Original-Neujahrsgrüsse inklusive einem Ratschlag von Frank Zappa und dem Link zur App findet man  hier.

morsmors-app-dotpulse-webagentur

17. January 2012 by Stephane Hoenicke
Categories: Agenturmeldung | Leave a comment

Quo Vadis Hospitis

Seit wenigen Tagen hat Google für Schweizer Websites die  Anayltics Features “Besucherfluss” und “Zielprozessfluss” freigeschaltet. Diese Features visualisieren die Besucherpfade durch eine Website bzw. zu einer Converison.

Das Feature “Besucherfluss” ist in Google Analytics im Kapitel “Besucher”, der “Zielprozessfluss” unter “Conversions” im Kapitel “Ziele” untergebracht – beide “Flussreports” sind interaktiv-grafisch aufbereitet.

  • Der “Besucherfluss” visualisiert die typischen Besucherpfade durch die Website von der Einstiegsquelle über die Einstiegsseite bis zur Ausstiegsseite
  • Der “Zielprozessfluss” enthüllt die Besucherpfade bis zu einer Conversion (die Knotenpunkte werden vom definierten Zieltrichter übernommen)

Für die Darstellung der Pfade können zahlreiche Segmente (Region, Sprache, Suchmaschine, Keyword, Mobilgerät…) genutzt werden. Die einzelnen Pfade lassen sich hervorheben und isolieren, was eine detaillierte Analyse ermöglicht.

Mit den neuen Features lassen sich Fragen zur Website-Nutzung schnell fassbar beantworten:

  • In welcher Reihenfolge rufen die Besucher auf ihrem Weg durch die Website einzelne Kapitel und Pages auf. Welche Informationen finden keine Beachtung?
  • Wie verhalten sich Besucher, die den Warenkorb geöffnet haben. Beenden sie den Bestellprozess oder springen sie ab, wenn ja wohin?
  • Welche Pages hat der Besucher in welcher Reihenfolge auf dem Weg zur Conversion aufgerufen?
  • Wie verhalten sich neue Besucher im Vergleich zu wiederkehrenden Besuchern – ein Kaufentscheid wird in der Regel nicht beim ersten Besuch getroffen.
  • An welcher Stelle des Website Besuches springen Website-Besucher überproportional ab? Bleiben sie danach auf der Website oder verlassen sie sie ganz?
  • Wie navigieren Besucher, die mit Mobile Devices zugreifen, durch die Website, was interessiert sie im speziellen?

Mit diesen neuen Features ist sofort zu erkennen, wie Besucher durch die Website navigieren. Die zahlreichen Segmentierungsmöglichkeiten ermöglichen vertiefte Analysen zur Optimierung der Website Performance. Die Auseinandersetzung mit diesen neuen Features ist interessant und bringt neue Erkenntnisse, die sich kapitalisieren lassen.

Google Analytics Visitor-Flow - Besucherfluss ab Einstiegsquelle

Besucherfluss ab Einstiegsquelle

 

Google Analytics Besucherfluss

Besucherfluss über eine bestimmte Page

 

Google Analytics Zielprozessfluss

Zielprozessfluss ab Einstiegsquellen

Informationen über unsere Dienstleistungen im Web-Analytics Bereich finden Sie hier.

07. December 2011 by Stephane Hoenicke
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Besucherstrom Visualisierung

Google stellte kürzlich auf Ihrem Google Analytics Blog das neue sehr interessante Feature Visitor Flow vor. Damit lassen sich Besucher-Ströme auf der Website visualisieren.

Google Analytics Besucher Visualisierung


Folgende Vorteile sind herauszuheben:

  • Einfache, intuitive Visualisierung
  • Erhebliche Aufwandseinsparung
  • Klare Use Cases
  • Tiefgehende Analyse der Websitenutzung
  • Ableiten von Massnahmen für bessere Website Usability

Das Besucherströme aus dem Analyse Tool herausgezogen werden konnten ist nicht neu. Allerdings wurden diese bis anhin nur in Zahlen dargestellt, dementsprechend musste man diese in mühseliger Arbeit zusammentragen und darstellen. Eine komplette und detaillierte Analyse des Nutzerverhaltens hätte Tage gedauert und ist zu teuer gewesen.

Mit Visitor Flow von Google Analytics ist eine solche Analyse nun schnell, umfangreich und detailliert umsetzbar.
Ein besonderes Lob gilt dem intelligenten Design mit welchem die Besucherströme dargestellt werden, denn dieses ermöglicht erst die intuitive, schnelle Analyse der Besucher-Ströme.

Use Cases

Grosse Vorteile bietet die Erweiterung beim Relaunch einer Website. Es können detaillierte Use Cases erstellt womit man ein fundiertes, zielgerichtetes neues Konzept für die Website entwickeln kann.

Auch nach dem Relaunch zeigt einem die Analyse schnell wo es für die Websitenutzer noch Reibungspunkte gibt.  Diese können dann gezielt optimiert werden.

Differenzierte Websitenutzung

Die Besucherströme lassen sich auch in diverse Segmente unterteilen. So können z.B. Besucher welche das erste Mal auf der Website sind differenziert gegenüber regelmässigen Website Besuchern betrachtet werden. Dabei stellt man vielleicht plötzlich fest, dass die neuen Besucher sehr stark auf der Suche nach dem richtigen Angebot sind.

Im umgekehrten Fall können aber auch Gemeinsamkeiten und Points of Interest erkannt werden. So stellt man beispielsweise fest, dass eine bestimmte Keywordgruppe besonders gut funktioniert wenn die Besucher damit auf der Seite XY landen.

Durch solche Analysen entstehen viele Optimierungsmöglichkeiten wodurch schlussendlich der Kunde als auch die Unternehmung profitieren.

Video

Google Analytics Flow Visualization

08. November 2011 by Martin Caduff
Categories: Web Analytics | Tags: , , , | 1 comment

Google Maps Integration in Websites ab 2012 teilweise kostenpflichtig

Google versucht einen Teil seiner Kosten für Maps mit Gebühren zu decken: Ab 2012 wird das Einbinden von Google Maps Karten auf fremden Websites ab einer Bestimmten Anzahl von Aufrufen kostenpflichtig. Die gute Nachricht: Sofern man nicht zu viele Kartenaufrufe generiert oder auf die Google Maps API komplett verzichtet und die Karte per iFrame einbindet sind keine Kosten zu erwarten.

dotpulse auf Google Maps

Google Maps: bekannt, beliebt, … überlastet?

Google Maps ist unumstritten der beliebteste Kartendienst im Web. Viele Webseitenbetreiber nutzen den komfortablen Dienst um den eigenen Standort zu visualisieren oder Inhalte geographisch sortiert anzuzeigen. Zwar sind uns keine konkreten Zahlen bekannt, kennt man jedoch die Technik dahinter wird schnell klar, dass die Auslieferung von Milliarden Maps-Anfragen pro Tag bei Google enormen Aufwand und damit Kosten verursachen muss.

Über die Google Maps API stellt Google ausserdem eine höchst flexible Programmierschnittstelle zur Verfügung, mit der sich die Kartendaten für fast jede Form der Darstellung nutzen lassen. Diese so genannten “Google Maps Mashups” erlebten in den letzten Jahren einen regelrechten Boom. Mittlerweile nutzen daher nicht nur Privatpersonen sondern auch grosse Portale mit profitablen Geschäftsmodellen die Google Karten. Ein Beispiel dafür wäre die geographische Suche von Homegate.

Erst ab 25’000 Seitenaufrufen pro Tag wird es teuer…

Die immer stärkere kommerzielle Nutzung der Google Maps dürfte einer der Hauptgründe sein, dass Google sich entschieden hat, zukünftig ab einem gewissen Nutzungsvolumen folgende Gebühren zu erheben:

  • JS API Verion 3: ab 25’000 Kartenaufrufen pro Tag $4 je 1’000 weiterer Aufrufe
  • JS API Verion 2: ab 25’000 Kartenaufrufen pro Tag: $10 je 1’000 weiterer Aufrufe
  • Static Maps: ab 25’000 Kartenaufrufen pro Tag: $10 je 1’000 weiterer Aufrufe
  • Styled Maps: ab 2’500 Kartenaufrufe pro Tag $4 je 1’000 weiterer Besucher bis 25’000 Aufrufe,
    danach $8
  • StreetView: ab 25’000 Kartenaufrufen pro Tag $4 je 1’000 weiterer Aufrufe

Alternativ kann auch eine Maps API Premier Lizenz für $10’000 Jahresgebühr erworben werden, bei der diese Grenzwerte entfallen. (Alle Kostenangaben ohne Gewähr, Details sind in der offiziellen Gebührenliste zu finden) Werden die Grenzwerte überschritten, funktionieren die Map-Anwendungen laut Google zunächst weiter, es wird jedoch eine öffentlich sichtbare Warnung auf der Karte ausgegeben. Sollte zudem noch die alte JavaScript API Version 2 verwendet werden, ist eine sofortige Umstellung auf Version 3 anzuraten, da sich dann die zu erwarteten Kosten mehr als halbieren.

Um betroffenen Webmastern Zeit für eine Reaktion zu lassen, werden die Änderungen an den Nutzungsbedingungen erst ab dem 01.01.2012 durchgesetzt. Diese Massnahme ist betriebswirtschaftlich verständlich, da Google ebenfalls ein profitorientiertes Unternehmen ist und die entstehenden Mehrkosten durch kommerzielle Nutzung der eignen Dienste abdecken möchte.

Problem: Es könnte auch kleinere Projekte treffen

Leider trifft die Massnahme nicht nur grosse Unternehmen sondern auch kleinere Fanprojekte wie swisstrains, das live auf einer Google Maps Karte zeigt, wo sich die einzelnen Züge der SBB gerade befinden. Wie Google mit solchen Seitenbetreibern umgeht, wird wahrscheinlich entscheidend dafür sein, ob Google seine Marktstellung im Bereich Online-Kartenmaterial halten kann. Denn wenn sich Besucher erst einmal an andere Anbieter gewöhnt haben, wird Google langsam aber sicher deutlich Marktanteile verlieren.

swisstrains Google Maps Mashup

Alternative: Google Maps im iFrame oder Anbieterwechsel

Da die gesteckte Grenze von 25’000 Seitenaufrufen sehr hoch ist, dürfte der durchschnittliche Webseitenbetreiber kaum davon betroffen werden. Wird Google Maps lediglich zum Anzeigen der eigenen Adresse verwendet, lässt sich die Karte auch bequem als iFrame einbinden. Da hierdurch die Google Maps API umgangen wird, gelten die neuen Nutzungsbeschränkungen hier nicht.

Dies ist natürlich keine Lösung für Webseiten, die auf die Google Maps API angewiesen sind um eigene Inhalte auf der Karte anzuzeigen. Diese sollten zunächst auswerten, ob sie von den neuen Grenzwerten betroffen sind. Wenn ja, sollten Sie sich das kostenlose OpenSource-Projekt OpenStreetMap anschauen. Gerade dieses könnte auf Grund der auch in Zukunft garantiert kostenlosen Nutzung interessant sein, sofern die Lizenzbedingungen für das eigene Geschäftsmodell tragbar sind. Natürlich gibt es auch noch die Angebote von Mitbewerbern wie Bing Maps und Nokia Maps – zumindest die Lösung von Bing ist jedoch schon lange kostenpflichtig und liegt preislich über dem Angebot von Google. Für Nokia Maps sind noch keine Preise bekannt, die Öffnung des Angebots für Drittfirmen wurde jedoch bereits angekündigt.

Ausblick: Google bricht mit der Gratis-Kultur

Generell lässt sich beobachten, dass Google versucht neue Einnahmequellen neben AdWords zu erschliessen (z.B. mit Google Analytics Premium). Es darf also davon ausgegangen werden, dass dies nicht die Letzte Ankündigung dieser Art von Google gewesen sein dürfte. Gerade grosse Portale sollten daher jetzt schon prüfen, ob sie von einzelnen Google-Dienstleistungen abhängig sind und ob es für diesen Fall Alternativen gibt.

03. November 2011 by Nicolas Kaufmann
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Google Shopping endlich auch in der Schweiz

Der Suchmaschinengigant Google stellt in den Ländern wie USA und Deutschland schon seit längerer Zeit die Produktsuche zur Verfügung. Bisher konnte jedoch die Schweiz noch nicht von diesem Service profitieren. Seit dem 19. Oktober können nun aber auch Shopbetreiber hierzulande, Ihre Produkte auf Google Shopping anbieten.

Shopping-Portale wie Google-Shopping sind nicht zu unterschätzen. Beim Onlineversandhaus Conrad werden z.B. bereits ca. 30% der Online-Verkäufe über externe Shopping-Seiten durchgeführt.

Google Shopping Schweiz

Google Shopping ab sofort mit einer kostenlosen Beta-Version

Nutzer können dabei nach Produkten suchen und erhalten eine Auswahl von verschiedenen Anbietern inkl. Preisangabe, Fotos, Infos zum Produkt usw.

Shopbetreiber wiederum, erhalten die Möglichkeit Ihre Produkte über das Google Merchant Center, kostenlos auf Google Shopping platzieren. Auch bei einem Kaufabschluss, also wenn ein Kunde sich schlussendlich zum Produktkauf entscheidet, werden momentan noch keine Kosten verrechnet.

Produkte in Google Shopping einfügen

Damit Produkte in der Produktsuche eingefügt werden können, werden Sie in einem sogenannten Data-Feed (Tabelle oder XML), welches mit allgemeinen Produktinformationen (Attributen) versehen wird, hochgeladen.

Nebst dem müssen auch die Richtlinien von Google beachtet und eingehalten werden. Weitere Informationen dazu, finden Sie unter den Google-Richtlinien.

Allgemein bleibt zu sagen, dass Google hohe Ansprüche an Qualität und Aktualität der Daten stellt. Idealerweise sollte der Datenfeed, also automatisch aus dem verwendeten Shopsystem erstellt werden. Alternativ dazu können die angezeigten Daten auf der Webseite gekennzeichnet werden, damit Google die Daten selbständig auslesen kann.

Bei Fragen oder Unklarheiten zum Google-Shopping, beraten wir Sie gerne:
Kontakt

03. November 2011 by Stephane Hoenicke
Categories: Allgemein | Tags: | 1 comment

Tweroid – Ermittelt die optimale Zeit um zu Twittern

Wer Twitter nutzt kennt das: Einige Tweets schlagen ein wie eine Bombe, andere verpuffen fast wirkungslos. Ein wichtiger Faktor für den Erfolg von Twitter-Posts ist, dass man seine Follower erreicht, wenn sie gerade aktiv sind – dadurch ist die Wahrscheinlichkeit für eine Reaktion am höchsten. Mit Tweroid gibt es nun eine einfache Möglichkeit zu erfahren, wann die eigenen Follower am ehesten online sind um das eigene Twitter-Verhalten darauf anzupassen.

Twitter: im Social Media nicht mehr wegzudenken

Gerade im Social-Media-Zeitalter sind Plattformen wie Facebook und Twitter nicht mehr wegzudenken.  Vor allem wenn es darum geht, mit den Social-Signals im Suchmaschinen-Ranking zu punkten.  Damit man auch von den Social-Signals profitieren kann, sollte man auf Plattformen wie z.B. Twitter regelmässig dafür sorgen, dass neue und interessante Tweets generiert werden.

Denn was bringen einem täglich neue Posts, wenn sie von niemandem gelesen, kommentiert und weitergeleitet werden?

Neue Untersuchungen von SEOmoz haben ergeben, dass Facebook „Likes“, „Shares“ und „Retweets“ einen Einfluss auf das Suchmaschinenranking haben.  Dabei wird die Qualität des Accounts,  also die Anzahl an Statusmeldungen und die Qualität der Followers berücksichtigt.

Aufgrund dieser Erkenntnis, sollte unbedingt beachtet werden, dass die erstellten Tweets auch zu Interaktionen führen.

Faktor Zeit: wann ich Twittere ist entscheidend

Es hat sich gezeigt, dass die Zeit zu der man Twittert  ausschlaggebend für den Erfolg ist. Dazu ein Beispiel:   Paul ist im Besitz eines Twitter-Accounts mit einer hohen Anzahl an Followers. Seit neuestem Twittert er immer in den frühen Morgenstunden sowie spät abends. Nach einigen Wochen stellt er jedoch  fest, dass die Anzahl der Followers drastisch gesunken ist.

Tweroid: analysiert, wann meine Follower aktiv sind

Ein Grund liegt womöglich darin, dass genau zu dieser Zeit nicht getwittert wird. Der Onlinedienst Tweroid nimmt genau dieses Problem unter die Lupe.  Er untersucht die eigenen Tweets sowie die der eigenen Followers und zieht daraus Rückschlüsse, wann diese in der Regel Online sind.

tweroid

Die Nutzung von Tweroid ist Kostenlos und erfolgt über das einloggen mittels seinem eigenen Twitter-Account.  Nach ca. zwei Stunden teilt eim Tweroid mit, dass die Auswertung fertig ist.

Weitere Infos dazu finden sie auf:  www.tweriod.com

05. October 2011 by Stefan Bruggmann
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Google Analytics Premium

Seit Jahren wird der Gratisdienst Google Analytics von über 50% der beliebtesten Seiten im Netz rege genutzt und bildet einen Grundpfeiler der regelmässigen Standortbestimmung im Internet. Am 29. September hatte nun der neue Premium Service für Google Analytics seinen ersten öffentlichen Auftritt. Von Grossunternehmen gewünscht und auf deren Bedürfnisse zugeschnitten bietet Google Analytics Premium vor allem eines: Mehr von allem. Mehr Daten, mehr Sicherheit, mehr Support.

Die wichtigsten Features sind:

  • Keine Datenlimits mehr (Google Analytics zeigt ohne Premium nur die Daten von maximal 50‘000 zufällig ausgewählten Besuchern an)
  • Reservierte Serverressourcen und damit schnellere Verarbeitung und eine garantierte 4-Stunden-Frische der Daten
  • Ausführlichere Analysemethoden für die neu verfügbare Menge an Daten: auf 50 individuelle Variablen erweiterte Darstellungsmöglichkeiten und Attribution Modeling
  • Ein Service-Level-Agreement (SLA) und damit vertraglich garantierte Leistungsqualität sowie Kontrollmöglichkeiten für den Kunden – dazu Besitzrechte an allen Daten
  • Persönlicher Support, 24 Stunden und 7 Tage die Woche und ein für den Kunden verantwortlicher Spezialist, inklusive persönlichem Training von Mitarbeitern

Dieser Service kommt aber zu einem heftigen Preis und zeigt klar, dass Google hier wirklich nur die datenintensivsten Nutzer ansprechen will: 150‘000$ kosten die Vorzüge von Analytics Premium jährlich. Vorerst ist der Service noch auf Interessenten aus Nordamerika und England beschränkt, eine Kontaktaufnahme mit Google ist aber bereits möglich. Vielleicht sind Sie einer der Interessenten oder möchten einfach einen Blick auf das innovative Werbevideo werfen? Hier geht’s zur offiziellen Google Analytics Premium Seite.

Informationen über unsere Dienstleistungen im Web-Analytics Bereich finden Sie hier.

05. October 2011 by Martin Caduff
Categories: Web Analytics | Tags: | 1 comment

Google löst das Pagination-Problem

Über die neuen Link-Attribute rel=”next” und rel=”prev” kann man Google nun mitteilen, dass verschiedene Inhalte zu einem “Grossen Ganzen” gehören. Alternativ wird noch eine Lösung empfohlen, bei der über Canonicals nur eine “View-all” Seite indexiert wird. Dieser Artikel beleuchtet Vor- und Nachteile aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung.

Was ist Pagination?

“Pagination” ist der Fachausdruck für das Aufteilen von Inhalten auf mehrere Pages. Diese sind dann meist über eine Navigationsleiste oder Links wie “nächste Seite” und “vorherige Seite” verbunden.

Eine Stelle, an der man Pagination fast immer findet ist in Online-Shops: Meist werden in der Produktliste nur eine kleine Anzahl der Einträge gezeigt. Dies dient a) der Übersichtlichkeit und b) der Optimierung der Ladezeiten. Aber auch bei längeren Textinhalten wie Produkttests findet man häufig die charakteristischen “weiter” und “zurück” – Links.

Beispiel für Pagination

Bisher: Google erkennt keinen Zusammenhang

Bisher war es so, dass man sich beim Einsatz von Pagination zwischen guter Usability (mit Pagination) und guter Indexierung (kein Pagination) entscheiden musste: Setzte man Pagination ein, musste man sich mehr oder Weniger auf sein “Glück” verlassen, ob Google alle Inhalte indexierte. Da Google keinen Zusammenhang zwischen den einzelnen Ergebnisseiten erkennen konnte, gab es gerade bei Shops mit hoher Produktfluktuation oft Probleme mit duplicate Content: Rutschte ein Produkt durch neue oder gelöschte Produkte auf eine andere Seite, konnte es in bestimmten Fällen für Google so aussehen, als sei ein Teil des Inhalts doppelt. In der Konsequenz wurde dann oft eine der Seiten vorübergehend (oder manchmal auch dauerhaft) aus dem Index entfernt. Im Rahmen einer Suchmaschinenoptimierung wurde Pagination deshalb meist kritisch gesehen.

Da dieses Verhalten gerade bei grossen Shops eklatante Auswirkungen haben konnte, wurde oft nur eine spezielle “Landingpage” mit allen Ergebnissen für die Suchmaschinen freigegeben oder gleich ganz auf Pagination verzichtet. Beides ist aus Usability-Sicht nicht gerade optimal. Ausserdem waren damit zusammenhängende Probleme wie der Verlust wertvoller Links (ein Link auf eine einzelne Ergebnisseite zählte nicht für die Gesamtliste) immer noch ungelöst.

Neu: Google auf Pagination hinweisen

Laut dem Eintrag im Google Webmaster Blog vom 15.09.2011 ist es nun möglich, über die Attribute rel=”next” und rel=”prev” in den Links auf die vorherige und die nächste Seite für Google kenntlich zu machen, dass die auf dieser Seite dargestellten Inhalte zu einer Serie gehören.

Pagination Beispiel Google

Hier ein fiktives Beispiel, dass den Einsatz der Attribute im HTML-Quelltext zeigt:

<a href="seite1.html" rel="prev">zurück</a> ... <a href"seite2.html" rel="next">weiter</a>

Alternative: Gesamtliste indexieren via Canonicals

Gleichzeitig zu den neuen Attributen hat Google eine weitere Methode für den Umgang mit Pagination erläutert: Via Canonical Tags auf den einzelnen Ergebnisseiten, die auf eine Gesamtübersicht verweisen (“View All” – Page”), lässt sich recht einfach erreichen, dass nur diese und keine der Einzelseiten indexiert wird. Damit umgeht man zwar generell das Pagination-Problem, man läuft jedoch gerade bei grossen Listen Gefahr, dass der Besucher nur schwer oder gar nicht findet, was er sucht.

"View All" ohne Pagination

Fazit: Die Vorteile der neuen Attribute überwiegen

Da Google durch den Einsatz der Attribute von den Zusammenhängen weiss, kann man davon ausgehen, dass keine Probleme mehr mit duplicate Content auftreten. Ausserdem dürfte sich das Ranking verteilter Inhalte deutlich verbessern, da Google sie als zusammenhängenden Inhalt auswerten kann.

Allerdings bleit unklar, ob Google soweit geht und Links von externen Seiten auf eine bestimmte Ergebnisseite auch “zusammenlegt” und als Link auf die gesamte Liste wertet. Wenn ja, gäbe es auch im Rahmen einer Suchmaschinenoptimierung absolut keinen Grund mehr, in Zukunft auf Pagination zu verzichten. Im Gegenteil: Im Sinne der Usability-Optimierung ist der Einsatz von Pagination sogar zu bevorzugen, da der User auf Grund der besseren Übersicht i.d.R. schneller findet, was er sucht!

Informationen zu unseren Dienstleistungen in der SEO-Bereich finden Sie hier.

20. September 2011 by Nicolas Kaufmann
Categories: Suchmaschinenoptimierung | Tags: , , | Leave a comment

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