Warum ein Update von TYPO3 Sinn macht…

Die technischen Anforderungen an Websites und deren Content Management Systemen nehmen täglich zu. Damit die Seite reibungslos funktionieren kann, die Performance auf einem hohen Level bleibt und Sicherheitslücken dauerhaft geschlossen werden können, sind Updates unverzichtbar. Dies ist bei unserem Lieblings-CMS TYPO3 nicht anders.

Wie sehe ich, welche Version ich verwende?

Wenn Sie im Backend eingeloggt sind, sehen Sie die verwendete TYPO3 Version im Browsertitel hinter dem Namen der Installation. Wenn dort z. B. [TYPO3 CMS 6.1.10] steht, haben Sie die Version 6.1. Falls Sie eine Version verwenden, die tiefer als 6.2 ist, ist jetzt der richtige Zeitpunkt ein Update durchzuführen.

Welche Risiken gehe ich ein, wenn ich auf ein Update verzichte?

Da der Support für alte TYPO3 Versionen ausläuft, lassen sich ab einem bestimmten Zeitpunkt Sicherheitslücken nicht mehr schliessen. Das System, d. h. die Website wird also zwangsläufig sehr unsicher. Je nachdem wie schwer die Sicherheitslücken sind, kann dies der Verlust der Website oder sogar des kompletten Servers nach sich ziehen.

Warum soll ich ein Update machen? Die Seite läuft doch!

Eine Website lässt sich mit einem Auto vergleichen: Regelmässig ist ein Ölwechsel fällig. Klar fährt das Auto weiter, wenn die Servicelampe blinkt. Für wie lange?

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Entwicklung von Websites im Ausland, vom Fluch zum Segen

Regelmässig flattern attraktive Angebote von ausländischen Anbietern für die Website-Produktion ins Haus. Bevor man sich auf ein solches Angebot einlässt, ist es gut zu wissen, ob es sich lohnt darauf einzugehen, was zu beachten ist und wo die Stolpersteine liegen.

Die Angebote der ausländischen Anbieter sind diversifiziert: Einige erstellen anhand Photoshop-Dateien fertige HTML/CSS Templates, so dass man lediglich noch die dynamischen Elemente zu integrieren braucht. Andere haben sich auf komplette Web-Projekte spezialisiert und stellen ganze Entwickler-Teams zur Verfügung.

Die Vorteile der Auftragsvergabe an eine Firma im Ausland liegen auf der Hand: Die Produktion ist günstiger, die Ressourcen sind freier skalierbar. Trotzdem sind die Nachteile zu beachten: Oft wird die Aufgabe wegen der unterschiedlichen Sprachkenntnisse und Qualitätsauffassungen nicht gleich verstanden und interpretiert. Da die meisten Outsourcing Projekte in Englischer Sprache abgewickelt werden, führen die ungleichen Sprachkenntnisse oft zu Missverständissen bei der Interpretation der Aufgabe. Rückfragen sind, z.B. wegen der Zeitverschiebung nicht einfach, der direkte Kontakt zu den Entwicklern ist selten möglich und nach Projektabschluss häufig unmöglich. So endet ein Projekt für unerfahrene Unternehmen öfter mal im Fiasko. Wer nicht über Erfahrung in der Definition von Anforderungen, im Change Management sowie in der Beurteilung des Resultats verfügt, sollte besser die Finger davon lassen.

Die Vergabe eines Projekts an einen Partner im Ausland erfordert eine starke Projektleitung: Die «Mitarbeiter» im Ausland müssen eng geführt werden. Für kleinere Projekte ist die regelmässige Abstimmung via Telefon oder Mail ausreichend, bei grösseren Projekten erhöht sich der Projektleiter-Aufwand exponentiell. Nicht selten sind sogar persönliche Meetings vor Ort notwendig.

Ein überschaubares Projekt wie eine Landingpage kann ohne grosses Risiko im Ausland produziert werden. Mit zunehmender Komplexität steigt jedoch das Risiko, dass man sich im Projektverlauf aufgrund der oben genannten Faktoren vom eigentlichen Ziel entfernt oder dass – für uns selbstverständliche – Anforderungen anders umgesetzt werden als erwartet und das Projekt im Frust endet.

Vor der Vergabe eines Projekts ins Ausland, sind unter anderem die unten aufgeführten Punkte zu prüfen, um den grossen Ärger zu vermeiden:

  • Wie wichtig ist die Kommunikation in Deutscher Sprache?
  • Ist die direkte Zusammenarbeit mit den Programmierern erforderlich oder ist der Kontakt zum Projektleiter des Auftragnehmers ausreichend?
  • Kann das Projekt detailliert genug in der Sprache des Entwicklers spezifiziert werden?
  • Ist man bereit, sich dem Entwicklungsprozess des Partners unter zu ordnen?
  • Wird das Endprodukt weiterentwickelt und von wem?

Die Zusammenarbeit mit einem Dienstleister im Ausland wird sich erst im Laufe der Zeit auszahlen. Darum empfiehlt es sich, Schritt für Schritt vorzugehen, um Vertrauen und Erfahrung zu gewinnen. Durch die Annäherung des Qualitäts- und Technologiebewusstseins formt sich mit der Zeit eine solide Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Wer auf die Schnelle ein Projekt im Ausland in Auftrag geben will, fährt zum Schluss günstiger, wenn er es mit einem lokalen Partner realisiert.

Zielvorgaben im Niemandsland

«Was kostet eine AdWords Kampagne?» «Wir machen eine neue Website, danach wollen wir 25 % mehr Besucher.» Aussagen wie diese sind immer wieder zu hören. Es ist noch Gang und Gäbe, Online Marketing ohne echte Zielvorgaben zu betreiben. Darum verpassen Unternehmen mehr oder weniger bewusst, das Online Marketing gewinnbringend einzusetzen.

Was läuft falsch? Der Auftraggeber verbindet die Budget Allokation nicht mit messbaren Zielvorgaben, wie die maximale Investition in einen Verkaufsabschluss oder in eine Newsletter Anmeldung. Der Grund ist vor allem dort zu suchen, dass ihm nicht bekannt ist, wie viel die rentable Akquisition eines neuen Kunden, Fans oder Besuchers kosten darf bzw. wie viel mit einem Kunden während dessen Lebensdauer verdient werden kann. Fehlen entsprechende Vorgaben kann die Wirkung einer Kampagne bzw. die Leistung der Agentur oder des Online Marketing Verantwortlichen nicht gemessen werden und das Online Marketing Budget verpufft, ohne wichtige Erfahrungswerte zur Kampagnensteuerung zu gewinnen.

Wenn das Unternehmen seine Kampagne nicht über die Kosten pro Bestellung oder Lead steuert, wird kaum jemand die Benutzerführung und der Ablauf des Bestellprozesses auf der Landingpage hinterfragen und überdenken. So kann es vorkommen, dass eine Kampagne zwar genügend Besucher auf die Landingpage verweist, diese ihren Besuch jedoch ohne Konversion abbrechen, da sie zu wenig durch den Interaktionsprozess geführt werden. Auch so lässt sich die Investition ins Online Marketing in den Sand setzen.

Schlussendlich fliesst ein grosser Teil des Online Marketing Budgets in die AdWords. Auch hier sind vorgängig die Hausaufgaben zu machen. Insbesondere gilt es das Mitbewerber Umfeld zu analysieren. Je stärker dieses ist, desto mehr Einfluss haben die Markenbekanntheit und Markenwahrnehmung auf das Klickverhalten. Wenn die Mitbewerber über ausreichend finanzielle Mittel für eine breite, kontinuierliche AdWords Präsenz sowie für reichweitenstarke Imagewerbung verfügen, sind Unternehmen mit bescheidenen Budgets im Nachteil, da ihre Sichtbarkeit und damit auch die Bekanntheit eingeschränkt sind. Da Konsumenten vertraute Marken bevorzugen, werden diese die Klicks erhalten.

Um neben starken Mitbewerbern nicht unterzugehen bleibt Unternehmen mit eingeschränktem Budget nichts anderes übrig, als eine ausgefeilte AdWords Strategie zu entwickeln und das Vertrauensmanko durch eine stufengerechte, kreative Kommunikation abbauen.

 

Imre Sinka

dotpulse Webagentur entwickelt neues Bannerformat „pulse20“ und lanciert dieses exklusiv auf 20 Minuten

Um die Beachtung bei Websitebenutzern zu erlangen braucht es neben Budget, Ideen manchmal auch technische Innovationen. Die Webagentur dotpulse entwickelte den Scrollbanner, der besonders auf längeren Medienseiten, auf denen viel gescrollt wird, neue Möglichkeiten und Erzählweisen zu lässt: denn durch das Scrollen auf der Seite wird im Banner Bild für Bild abgespielt.

artonice

Zum ersten Mal wurde das neue Bannerformat für die Bewerbung der Show “Art on Ice” auf 20 Minuten eingesetzt. Die Einzelbilder einer Moviesequenz werden durch das Scrollen abgespielt und können durch die User-Interaktion gesteuert werden – also die Geschwindigkeit der Bildabfolge, vorwärts so wie auch rückwärts. Der verblüffende Effekt bindet die Aufmerksamkeit und lädt zum Spielen und Experimentieren ein. Der Banner ist in html 5 realisiert und ist auf 20 Minuten Desktop sowie Mobile eingesetzt worden.

Die Resultate sind höchst interessant: Der dezent gehaltene Banner (ohne Wettbewerb o.Ä), erreicht eine erfreulich hohe Klickrate von 0.7% und liefert 90% neue Besucher auf der Website.

Hier können Sie den Banner ausprobieren.

Für Fragen: info@dotpulse.ch

Boiler Room – Die grösste underground Musik-Show der Welt

Boiler Room machte seine Anfänge als Piratensender in den UK und entwickelte sich bis hin zur erfolgreichsten und grössten Online Music Show weltweit. Das Erfolgsrezept dazu war einfach. Boiler Room engagierte Music-Acts, vorwiegend Künstler aus der elektronischen UK Underground-Szene, wo Sie dann an geheimen Lokalitäten Ihren Auftritt hatten. Die Show wurde anfangs in Form von einem Ustream Channel online verbreitet, mit der Aufgabe, grossartige Underground-Acts für jedermann/frau zugänglich zu machen.

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Juhuu! Hier bin ich!

FACESOFFACEBOOK1,3 Milliarden Pixel. Das sind die Mitglieder von Facebook. In einem Kunstprojekt von Natalia Rojas werden die Profile, gemäss Beschrieb, chronologisch angeordnet. Sobald man sein Profil mit der Seite verknüpft hat, wird gezeigt wo man in dieser Pixelwüste hockt und wo seine Freunde platziert sind.

Und was sagt der Zürcher dazu: „Irgendwie han ich mers grösser voorgstellt…“

The Rolling Stones – Vorbilder der Markenführung

Rolling-Stones-Hyde-Park Barclaycard Present British Summer Time Hyde Park - The Rolling Stones

Die Rolling Stones sind nicht einfach eine Band, sie sind eine Brand mit einem weltbekannten Logo, das ihr rebellisches Image symbolisiert. Das Anti-Establishment-Image, das in den Sechziger als Antwort auf die »braven« Beatles entstand, wird von der Band bis heute konsequent gepflegt.

Konsequente Markenführung

Die Rolling Stones haben ein halbes Jahrhundert überlebt, ohne sich um Trends zu kümmern. In den 60er wurden sie gefeiert, danach sind sie etwas in Vergessenheit geraten. Trotzdem blieb die Band ihrer Herkunft und ihrem Stil treu. So gewann sie mit der Zeit wieder an Beachtung und vermochte sich schlussendlich als unumstössliche, hoch profitable Marke zu etablieren.

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