Zielvorgaben im Niemandsland

«Was kostet eine AdWords Kampagne?» «Wir machen eine neue Website, danach wollen wir 25 % mehr Besucher.» Aussagen wie diese sind immer wieder zu hören. Es ist noch Gang und Gäbe, Online Marketing ohne echte Zielvorgaben zu betreiben. Darum verpassen Unternehmen mehr oder weniger bewusst, das Online Marketing gewinnbringend einzusetzen.

Was läuft falsch? Der Auftraggeber verbindet die Budget Allokation nicht mit messbaren Zielvorgaben, wie die maximale Investition in einen Verkaufsabschluss oder in eine Newsletter Anmeldung. Der Grund ist vor allem dort zu suchen, dass ihm nicht bekannt ist, wie viel die rentable Akquisition eines neuen Kunden, Fans oder Besuchers kosten darf bzw. wie viel mit einem Kunden während dessen Lebensdauer verdient werden kann. Fehlen entsprechende Vorgaben kann die Wirkung einer Kampagne bzw. die Leistung der Agentur oder des Online Marketing Verantwortlichen nicht gemessen werden und das Online Marketing Budget verpufft, ohne wichtige Erfahrungswerte zur Kampagnensteuerung zu gewinnen.

Wenn das Unternehmen seine Kampagne nicht über die Kosten pro Bestellung oder Lead steuert, wird kaum jemand die Benutzerführung und der Ablauf des Bestellprozesses auf der Landingpage hinterfragen und überdenken. So kann es vorkommen, dass eine Kampagne zwar genügend Besucher auf die Landingpage verweist, diese ihren Besuch jedoch ohne Konversion abbrechen, da sie zu wenig durch den Interaktionsprozess geführt werden. Auch so lässt sich die Investition ins Online Marketing in den Sand setzen.

Schlussendlich fliesst ein grosser Teil des Online Marketing Budgets in die AdWords. Auch hier sind vorgängig die Hausaufgaben zu machen. Insbesondere gilt es das Mitbewerber Umfeld zu analysieren. Je stärker dieses ist, desto mehr Einfluss haben die Markenbekanntheit und Markenwahrnehmung auf das Klickverhalten. Wenn die Mitbewerber über ausreichend finanzielle Mittel für eine breite, kontinuierliche AdWords Präsenz sowie für reichweitenstarke Imagewerbung verfügen, sind Unternehmen mit bescheidenen Budgets im Nachteil, da ihre Sichtbarkeit und damit auch die Bekanntheit eingeschränkt sind. Da Konsumenten vertraute Marken bevorzugen, werden diese die Klicks erhalten.

Um neben starken Mitbewerbern nicht unterzugehen bleibt Unternehmen mit eingeschränktem Budget nichts anderes übrig, als eine ausgefeilte AdWords Strategie zu entwickeln und das Vertrauensmanko durch eine stufengerechte, kreative Kommunikation abbauen.

 

Imre Sinka

dotpulse Webagentur entwickelt neues Bannerformat „pulse20“ und lanciert dieses exklusiv auf 20 Minuten

Um die Beachtung bei Websitebenutzern zu erlangen braucht es neben Budget, Ideen manchmal auch technische Innovationen. Die Webagentur dotpulse entwickelte den Scrollbanner, der besonders auf längeren Medienseiten, auf denen viel gescrollt wird, neue Möglichkeiten und Erzählweisen zu lässt: denn durch das Scrollen auf der Seite wird im Banner Bild für Bild abgespielt.

artonice

Zum ersten Mal wurde das neue Bannerformat für die Bewerbung der Show “Art on Ice” auf 20 Minuten eingesetzt. Die Einzelbilder einer Moviesequenz werden durch das Scrollen abgespielt und können durch die User-Interaktion gesteuert werden – also die Geschwindigkeit der Bildabfolge, vorwärts so wie auch rückwärts. Der verblüffende Effekt bindet die Aufmerksamkeit und lädt zum Spielen und Experimentieren ein. Der Banner ist in html 5 realisiert und ist auf 20 Minuten Desktop sowie Mobile eingesetzt worden.

Die Resultate sind höchst interessant: Der dezent gehaltene Banner (ohne Wettbewerb o.Ä), erreicht eine erfreulich hohe Klickrate von 0.7% und liefert 90% neue Besucher auf der Website.

Hier können Sie den Banner ausprobieren.

Für Fragen: info@dotpulse.ch

Boiler Room – Die grösste underground Musik-Show der Welt

Boiler Room machte seine Anfänge als Piratensender in den UK und entwickelte sich bis hin zur erfolgreichsten und grössten Online Music Show weltweit. Das Erfolgsrezept dazu war einfach. Boiler Room engagierte Music-Acts, vorwiegend Künstler aus der elektronischen UK Underground-Szene, wo Sie dann an geheimen Lokalitäten Ihren Auftritt hatten. Die Show wurde anfangs in Form von einem Ustream Channel online verbreitet, mit der Aufgabe, grossartige Underground-Acts für jedermann/frau zugänglich zu machen.

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Juhuu! Hier bin ich!

FACESOFFACEBOOK1,3 Milliarden Pixel. Das sind die Mitglieder von Facebook. In einem Kunstprojekt von Natalia Rojas werden die Profile, gemäss Beschrieb, chronologisch angeordnet. Sobald man sein Profil mit der Seite verknüpft hat, wird gezeigt wo man in dieser Pixelwüste hockt und wo seine Freunde platziert sind.

Und was sagt der Zürcher dazu: „Irgendwie han ich mers grösser voorgstellt…“

The Rolling Stones – Vorbilder der Markenführung

Rolling-Stones-Hyde-Park Barclaycard Present British Summer Time Hyde Park - The Rolling Stones

Die Rolling Stones sind nicht einfach eine Band, sie sind eine Brand mit einem weltbekannten Logo, das ihr rebellisches Image symbolisiert. Das Anti-Establishment-Image, das in den Sechziger als Antwort auf die »braven« Beatles entstand, wird von der Band bis heute konsequent gepflegt.

Konsequente Markenführung

Die Rolling Stones haben ein halbes Jahrhundert überlebt, ohne sich um Trends zu kümmern. In den 60er wurden sie gefeiert, danach sind sie etwas in Vergessenheit geraten. Trotzdem blieb die Band ihrer Herkunft und ihrem Stil treu. So gewann sie mit der Zeit wieder an Beachtung und vermochte sich schlussendlich als unumstössliche, hoch profitable Marke zu etablieren.

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Wie du mir – so ich dir.

wie-du-mir-

Ein kleines Schmankerl aus der Welt der Webagenturen.

Es geht hier nicht darum um Krokodilstränen zu vergiessen wegen eines nicht erhaltetenen Zuschlags in einer Offertrunde – na ja, vielleicht ein bisschen doch.

Wir erhielten eine Anfrage eines Ferienorts in der Schweiz, um das Redesign der Website zu offerieren. In der Anfrage wird betont, dass es um qualitativ höchte Ansprüche geht und das Auswahlverfahren von einem Spezialisten-Team mit grossem Know How in der  Mobile-Welt und Tourismus geleitet wird.

Der Auftrag reizt, die Ansprüche gefallen und so werden intern einige konzeptionelle Überlegungen gemacht um eine möglichst aussagekräftige Offerte abliefern zu können.

Irgendwann bekamen wir den Feedback – mit dem schlagenden Argument, wir seien zu teuer. Es gehört zum Leben der Webagentur, dass es Absagen geben kann. Und es gehört dazu, dass man von Zeit zu Zeit einen Auftrag falsch interpretiert. (siehe Beitrag von Peter Felser im persönlich 06/2013 ).

Mittlerweile ist das Redesign der Tourismusdestination in den Schweizer Alpen online. Natürlich haben wir die Seite gleich kritisch begutachtet und haben von den qualitativ höchsten Ansprüchen nicht sehr viel vorgefunden. Schade eigentlich. Und wenn man dann noch nachforscht, wer für die Seite verantwortlich zeichnet, findet man eine österreichische Webagentur.

Nun, da muss ich mich ja nicht schämen, dass ich letztes Jahr Skiferien in einem coolen Familienhotel im Tirol gemacht habe und es jetzt wärmstens empfehlen kann.
http://www.hotelalpenrose.at/